23-02-10

Financiële crisis = teveel geld!

Een filmpje over de financiële crisis, die hoofdzakelijke haar oorzaak vindt in de desastreuze geldcreatie door de centrale banken. Zie ook mijn bijdrage: Geldcreatie door de centrale banken en de bibliografie van artiekelen die ik over de financiële crisis heb geschreven: Wat is de financiële crisis? .

Dit videootje is gemaakt in het begin van 2009, toen de financiële crisis op haar dieptepunt was. Nu zijn we éen jaar later, maar er vallen nog lijken uit de kast, zoals enkele maanden geleden Dubai, en nu Griekenland aantonen. Zullen andere landen zoals Portugal, Spanje, Italië, Ierland,..volgen?

Komt er vanaf 2010 een nieuwe versnelling in de financiële crisis, na het ruïneren van de met schulden overladen gezinnen en banken in 2008-2009? Want het lijkt alsof het probleem enkel verschoven is van de private naar de publieke sector, van de financiële markten naar de soevereine staten. Het is alsof de crisis als een hete aardappel van de ene partij naar de andere wordt doorgegeven. Van een crisis in de private financiën naar een crisis van de publieke financiën? Maar op de lange termijn is er altijd iemand die de rekeningen moet betalen. Somebody 's gotta pay the bills..

Zullen we in de volgende jaren staatsbankroeten meemaken? Zal de Euro-zone uit elkaar vallen, als in een dominospel? Vergeet ook niet dat het overheidstekort van de Verenigde Staten van dezelfde grootteorde is als dat van Griekenland...Of zijn staten dan toch too big to fail?

"Lange hat Marc Faber vor der ganz großen Blase gewarnt. Der Analyt und fondsmanager aus Hongkong hat diesen Crash genau so präzise profetzeit wie fast alle in den 25 Jahren davor. Kaum einer hat auf ihn gehört. Auf nicht auf Max Otte, Wirtschaftsprofessor aus Köln. Seit 2005 hat er die Krise kommen sehen. Und wass sagen die beiden jetzt?

- Max Otte: "So wie wir jetzt und wie die Politik auf die Krise reagiert, bereiten wir uns auf die nächtse Blase for, und die wird wahrscheinlich genau so großwendig noch großer".

- Marc Faber: "Sie werden das ganze systeem in den Kollaps bringen, das ist ganz klar".

Dieser Krach hat uns ganz alle in die Zweite Krise der Neuzeit gerissen. Staaten schmüren gewaltige Kojunkturpakete. Notenbanken senken Zinsen bis auf null. Diese Krise soll mit Geld fortgespühlt werden. Fünf Billionen Dollar werden in den Markt gepumpt, damit die Wirtschaft wieder wächst. Dabei ist das Problem genau auf diese Weise enstanden! Durch zuviel Geld.

- Marc Faber: "Die Notenbank ist wie ein barmann oder ein Drogenhändler, der seine Kunden beliefert und das gratis macht grundsätlich nachden die Zinsen beinahe null sind. Und dann besaufen sich naturlich die Leute".

Und er hat die Welt süchtig gemacht, der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan. Zwanzig Jahre lang spülte er jede Rezession mit Geld hinfort. Lief die Wirtschaft schlecht, senkte er die Zinsen und schuf so Unmassen neues Geld. Und alle Notenbanker der Welt mussten ihn folgen.

Ende der neunziger war soviel geld auf den Markt, dass Spekulanten eine neue Branche aufblähten. Milliarden von dollar flossen in Internet und Softwareunternehmen. Oft hatten sie gar nichts erwirtschaftet. Trotzdem glaubte man an ewiges Wachstum und Millionengewinne. Als die Kurse schließlich weltweit einbrachen und eine Rezession drohte, überschwemmte Greenspan die Welt mit noch mehr Geld. So hatte er es immer gemacht.

Und daher sank der durchschnittliche Geldmarktzins der Notenbanken weltweit immer weiter ab. Die Inflationrate eingerechnet lag er 2004 schließlich unter null. Dumm wer da keine schulden machte. So entstand die Ilusion es wurde nur noch bergauf gehen. Ein Rausch von dem auch die Rest der Welt profitierte, allen voran die großen Exportnationen, China und Deutschland, und der Finanzsektor wuchs zehnmahl schneller als die Realwirtschaft.

- Marc Faber: "Da kommt mann zu einen Punkt wo wenn das Kreditwachstum nicht mehr vorhanden ist, dan bricht die Wirtschaft ein".

So kam was kommen musste. Es war die bisher größte Blase. Politik und Notenbanken stehen jetzt vor  der Wahl, entweder der sofortige Kollaps der Weltwirtschaft, oder richtig noch viel mehr Schulden und noch sehr viel mehr billiges Geld. Wieder hat die US-Notenbank die Zinsen auf null gesenkt und weil das schon nicht mehr reicht, gibt ihr Chef Ben Bernanke den Banken jede Menge Geld für Wertlose Wertpapiere obendrein.

Das ist die Entwicklung der Geldmenge in den USA seit 1970. In nur vier Monaten hat sie sich fast verdobbelt. Noch horten die Banken das Geld, doch wenn sie es wieder verleihen, könnte daraus eine gewaltige neue Spekulationblase erwachsen. Und Inflation.

- Marc Faber: "Ich könnte mir vostellen das wir eines Tages zehn, zwanzig Prozent Inflation haben werden".

Otto sieht das ähnlich. Allein im Euro-Raum werden die künstliche Aufblähung der Geldmenge die Inflation in absehbare Zeit auf bis zu zehn Prozent hoch treiben.

- Max Otto: Es gelingt nicht den Kreislauf von mehr Geld, niederigeren Zinsen, Crasch, noch mehr Geld, noch niederigeren Zinsen, noch mehr Crasch  zu durchbrechen, weil sie das Zurückholen der Geldmenge politisch nicht durchsetzen können. Geschenke machen, es leicht, ausgeben es leicht, wieder einsammeln ist sehr schwer".

Und niemand weiß wirklich wie man da herausskommt. Ein Teufelskreis, und am Ende könnte etwas eintreten, das heute noch kaum jemand für möglich hält.

- Otto: "Wenn sie mal zehn Jahr in die Zukunft denken, ist es ja nicht ganz aus zu schließen das ein Staat wie die USA, die sich hochverschuldet haben, eben tatsächlich auch mal den Staatsbankrott erklären müssen".

- Marc Faber: "Hundert Prozent sicher, aber nicht Morgen, vielleicht so in Zehn Jahren, vielleicht in Fünfzehn Jahre, aber dort sehe ich eine Hundert Prozentigen Staatsbankrott".

Mit ihren letzten Prognose lagen beide richtig."

10:25 Gepost door Johnsatyricon | Permalink | Commentaren (0) |  Print |  Facebook | |

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